Ernährung - Essen Sie sich gesund!

Die ayurvedische Ernährungslehre

Im Ayurveda dient die richtige Nahrung nicht nur zum Aufbau gesunder Körpergewebe und eines aktiven Stoffwechsels, sondern ist auch für das emotionale Gleichgewicht mit verantwortlich. So können die Ernährungsempfehlungen sowohl auf die körperlichen Bedürfnisse und Krankheiten abgestimmt werden als auch auf die Persönlichkeit und die seelischen Beschwerden. Entscheidend für die Gesundheit des Menschen ist immer das Gleichgewicht seiner Dosha (Bioenergien). Mit der täglichen Nahrung üben wir einen unmittelbaren Einfluss auf unsere Körperfunktionen und Gewebe aus und bestimmen damit über die körperliche und emotionale Kraft in uns. Kennen wir die Wirkung der einzelnen Nahrungsmittel, Gewürze und Kräuter auf die Bioenergien, so können wir mit einfachen Essensregeln den meisten Beschwerden vorbeugen bzw. sie heilen.

Die Grundlage der ayurvedischen Ernährungstherapie basiert auf den sechs Geschmacksrichtungen. Diese sind süß, sauer, scharf, salzig, bitter und zusammenziehend , die idealerweise in jeder Mahlzeit enthalten sein sollten. Jedes Nahrungsmittel ist mindestens einem Geschmack zugeordnet. Viele Lebensmittel sind mehreren Geschmacksrichtungen zugeordnet. Ein Beispiel für eine besonders wertvolle Planze ist der Knoblauch. Er enthält sogar 5 Geschmacksrichtungen, nämlich alle, mit Ausnahme von süß.

Um die heilende Wirkung der Geschmacksrichtungen zu nutzen, ist es wichtig, die richtige Menge entsprechend der Konstitution und des Stoffwechsels zu dosieren. So wird bei einer ayurvedischen Ernährungsberatung zuerst eine ausführliche Anamnese mit Pulsdiagnose durchgeführt. Entsprechend der Beschwerden (Gewichtsreduzierung, Hauterkrankungen, Nahrungsmittelallergien usw.) wird ein ausführliches Konzept individuell für den Kunden erarbeitet.

Darin ist ein umfangreicher Ernährungsplan und spezielle Diäten bzw. Reinigungstherapien und Rezeptvorschläge enthalten. Bei der ayurvedischen Ernährungsberatung geht es nicht um „neumodische“ und kostspielige Nahrungsergänzungen oder Kalorienzählen.

Der Ernährungsplan enthält ausschließlich die typgerechten Lebensmittel und Getränke in der richtigen Kombination. Mit wenig Aufwand und Kosten lassen sich somit viele Beschwerden innerhalb weniger Wochen lindern oder gar heilen.

Wissenswertes

Der ayurvedische Jungbrunnen - Ayurvedisches Amla-Mus

In allen Zeiten haben die Menschen versucht, jung, gesund und fit zu bleiben. Im Ayurveda wurde dieses Thema unter dem Begriff „Rasayana“ zusammengefasst. Rasayana ist ein Zweig des Ayurveda, der sich mit allen Dingen beschäftigt ,die die Lebensspanne verlängern, das Altern und Krankheiten verhindern und schließlich die degenerativen Prozesse auf körperlicher wie auch auf geistiger Ebene verlangsamen.

Im Bereich der Rasayana nimmt ein Mittel eine herausragende Stellung ein. Dieses, unter dem Namen „Chayawanprash“ bekannte, Rasayana wird auch Amla-Mus genannt. Es dürfte eine der ältesten schriftlich überlieferten Nahrungsergänzungen in der Geschichte der Menschheit sein.

Der Hauptbestandteil des Amla-Mus ist die indische Stachelbeere. Die Früchte sind eine herausragende thermostabile Vitamin-C-Bombe. Das Besondere daran ist, dass Amla zusätzlich Tannine enthält, die das Vitamin C vor vorzeitiger Oxidation schützt. Ein weiterer Schutzfaktor ist ein Enzym, dass freie Radikale in den Körperzellen wirkungsvoll abbaut. Diese freien Radikalen sind für die Zellalterung- und zerstörung verantwortlich.

Der klassische Ayurveda beschreibt Amla als wichtigstes Rasayana:

Sie justiert das Verdauungsfeuer auf allen Ebenen, öffnet die Poren der Zellen für die Aufnahme von Nährstoffen, wandelt radikale Säuren in Glukose um und belebt den Gesamtstoffwechsel. Sie hat einen tiefgreifenden positiven Einfluss auf den menschlichen Organismus und steht im Ayurveda für Verjüngung von Körper und Geist schlechthin. Sie gilt als Nektar für Jugend und Schönheit, inneres Glück und klares Bewusstsein. Sie hat ein großes Spektrum von Funktionen als Gesundheitsförderer sowohl bei der Behandlung von Krankheiten als auch in der Vorsorge.

Aber auch eine Vielzahl von medizinischen Studien haben die Popularität dieses Rasayanas weiter gefördert. Darin wurden viele von den Veden genannten Wirkungen belegt und bestätigt.

Amla-Mus wird wegen seines angenehmen Geschmacks auch von Kindern sehr geschätzt und ist eine gute ayurvedische Empfehlung für jeden.

Gesund mit Ghee - Ein unentbehrlicher Bestandteil im Ayurveda

Ghee (sprich: gie), oder auch geklärte Butter genannt, ist ein unentbehrlicher Bestandteil der ayurvedischen Ernährungslehre: in der Küche, als medizinische Komponenten und in der Körper- und Schönheitspflege.

Mit seinem karamelig-feinen Butteraroma ist Ghee zwar köstlich und intensiviert den Eigengeschmack aller Speisen, es ist aber nach ayurvedischem Verständnis keine Butter mehr. Eiweiß, Milch und Wasser werden aus frischer Süßrahmbutter herausgeköchelt und gefiltert, so dass nach dieser Zubereitung ein goldenes Öl entsteht, das fettlösliche Vitamine im Körper transportiert und auch in der Lage ist viele Schlacken und Toxine im Stoffwechsel zu binden und auszuleiten. Das ist der Grund, warum Ghee klassisch in ayurvedischen Reinigungskuren angewendet wird.

Ghee als Rasayana - Cholesterin und Arteriosklerose

Auch gilt Ghee im Ayurveda als „Rasayana“ (natürliches Verjüngungsmittel) und hat eine zellregenerierende Wirkung. Unter anderem besitzt Ghee eine ideale Zusammensetzung von essentiellen Fettsäuren, fördert die Entstehung des guten Cholesterins (HDL) und ist resistent gegen freie Radikale, die in Verbindung mit Cholesterin Arteriosklerose fördern. So kann man sagen, dass obwohl Butterabkömmling, Ghee nicht das Risiko für Arterienverkalkung erhöht.

Des weiteren übt Ghee eine positive Wirkung auf die Leistung des Gehirns aus, es verbessert Erinnerungsvermögen, Lernkapazität und Gedächtnis. In der feinen Küche ist geklärte Butte schon lange das Geheimnis von Sterneköchen.

Die ayurvedische Schönheitspflege schwört auf die vielfachen hautfreundlichen Eigenschaften von Ghee. So wie Aloe wirkt auch Ghee kühlend auf Verbrennungen und verringert Ekzeme.

Ghee ist ein wunderbares Geschenk für die Gesundheit und sollte in jede Ernährung integriert werden.

Bist Du immun? Starke Abwehrkraft durch Ayurveda

Dass die richtige Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit, Fitness und Immunkraft hat , ist allgemein bekannt. Doch wenn es um die Details geht, was wir genau essen sollen, um den erwünschten Energieschub zu erhalten , so gehen die Meinungen und guten Ratschläge häufig weit auseinander.

Iss, was Du verdauen kannst! Ayurveda ein ganzheitliches Ernährungssystem

Die ayurvedische Ernährung ist ein ganzheitliches Ernährungssystem, das sich von anderen vor allem durch ihre individuelle, konstitutionsbezogene und stoffwechselgerechte Anwendung unterscheidet. Nicht was die Nahrung enthält entscheidet über Ihren Gesundheitswert, sondern wie sie von dem einzelnen Esser verdaut und verwertet werden kann.

Um die Gesundheit zu stärken werden in der ayurvedischen Ernährung überwiegend gekochte Speisen gegessen. Die Speisen werden besser aufgeschlüsselt und mit Hilfe der richtigen Gewürze wird der Stoffwechsel gestärkt und entlastet.

Stärke Dein Immunsystem mit der passenden Ayurveda-Ernährung!

Aus ayurvedischer Sicht resultiert ein gutes Immunsystem aus einem ausgewogenen Verhältnis der Bioenergien (Dosha), wobei speziell das Gleichgewicht von Vata und Kapha gewährleistet sein sollte. Ein zu hohes Vata – wie es z.B. durch mentalen Stress, körperliche Überanstrengung oder kaltes windiges Wetter verursacht wird, führt zu einer Belastung des Abwehrsystems.

Somit sollte eine immunstärkende Ayurveda-Ernährung mit all den Eigenschaften ausgestattet sein, die das Vata-Dosha reduziert und ein gesundes Kapha-Dosha fördert.

Was soll ich aus ayurvedischer Sicht essen? Hilfe für den Körper

Leiden wir unter einem zu hohen Vata, so sollten wir alle Speisen mit kalten, trockenen, rauen und leichten Eigenschaften vermeiden. Ebenso ist der bittere und herbe Geschmack wenig zuträglich. Damit sind die „gesunden“ Rohkost- empfehlungen der hiesigen Ernährungswissenschaft aus ayurvedischer Sicht ungeeignet. Denn rohes Gemüse und kalte Salate belasten bei einer Vata-Störung das Energiesystem und den Stoffwechsel und führen nun eher zu Blähungen und Müdigkeit als zu vitaler Fitness. Das heißt natürlich nicht, dass wir in der ayurvedischen Ernährung auf alle Vitalstoffe verzichten.

Im Gegenteil, gerade um das Vata-Dosha auszugleichen und die verminderte Abwehrkraft wieder aufzubauen, gibt es einen umfassenden Empfehlungskatalog, mit dessen Hilfe der Körper alle notwendigen Aufbaustoffe erhält.

Ernährung / Beratung

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